PSV-Frauen unterliegen SV 06 Lehrte

Kampfgeist bleibt ungebrochen
Spielbericht vom 18. April 2026
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Die PSV-Frauen mussten sich am Sonntag im Heimspiel dem Tabellenzweiten SV 06 Lehrte geschlagen geben. Die Ausgangslage war dabei alles andere als einfach: Nach intensiven Wochen und den Duellen gegen Top-Teams wie Rodenberg und Eintracht Braunschweig ging die Mannschaft von Trainer Christopher Padrok personell angeschlagen in die Partie.
Mit Gebke Hagedorn, Annabell Möker, Luise Baumgarten, Marieke Buchholz, Maya Freitag und Malin Lupas fehlten gleich mehrere wichtige Stammkräfte. Zudem musste Zoë Delf bereits nach rund 30 Minuten angeschlagen ausgewechselt werden. Umso erfreulicher: Thalke Hagedorn feierte nach knapp einem Jahr Verletzungspause ihr Comeback in der Startelf - welcome back Nummer 13!
Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen startete der PSV stabil in die Partie. Vor allem im Zentrum zeigte das Team eine starke Leistung, gewann viele wichtige Zweikämpfe und unterband immer wieder den Spielfluss der Gäste. Ein besonderes Lob verdienten sich hier Franzi und Vanessa Dorn, die als Motoren im Mittelfeld unermüdlich arbeiteten.
In der 29. Minute musste der PSV jedoch den ersten Rückschlag hinnehmen: Lehrte nutzte einen Steckpass, stellte Überzahl her und spielte die Situation konsequent zur 0:1-Führung aus. Kurz darauf der erste Wechsel: Laura Schwendy kam für die angeschlagene Zoë Delf in die Partie. Trotz des Rückstands blieb das Spiel bis zur Halbzeit offen, auch wenn der PSV offensiv kaum zwingend in Erscheinung treten konnte.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Grün-Weißen nochmal einen Gang hochzuschalten. Allerdings machte sich die hohe Belastung der vergangenen Wochen zunehmend bemerkbar.
Die Defensive arbeitete diszipliniert, stellte Lehrte immer wieder ins Abseits und konnte einige Angriffe durch starkes Stellungsspiel sowie Paraden von Torhüterin Jolien entschärfen. Doch die Gäste blieben mit ihrem gradlinigen Spiel gefährlich, die schnellen Außenspielerinnen setzten ihre Offensive immer wieder in Szene.
In der 70. Minute erhöhte Lehrte durch die eingewechselte Nummer 18 auf 0:2. Kurz darauf musste Clara Micuta, die trotz Beschwerden ein starkes Spiel gezeigt hatte, angeschlagen vom Platz. Für sie kam Geeske Hagedorn aus der zweiten Mannschaft in die Partie. Wenig später ersetzte Tinka Schwetje ebenfalls aus der zweiten Damen die ausgepowerte Vanessa Dorn. Vielen Dank an dieser Stelle für den Einsatz unserer zweiten Mannschaft!
Der PSV kämpfte weiterhin aufopferungsvoll, konnte sich offensiv jedoch kaum noch befreien. Eine der wenigen Möglichkeiten bot sich nach einem Freistoß von Sophie, der kurz nach dem zweiten Gegentreffer knapp an die Latte sprang, ein möglicher Wendepunkt, der jedoch ausblieb. In der 89. Minute setzte Lehrte mit dem 0:3 den Schlusspunkt.
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, spiegelt es nicht den Einsatz der PSV-Frauen wider. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen die wohl schwierigste Phase der Saison mit Spielen gegen die Top-Teams der Liga durchlaufen – und dabei immer wieder Moral, Zusammenhalt und Kampfgeist bewiesen.
Nun folgen Spiele, in denen der PSV wieder mehr Spielanteile haben wird. Auf dieser Basis gilt es aufzubauen, um die wichtigen Punkte im weiteren Saisonverlauf einzufahren.






